Lage

Der Bezirk Prenzlauer Berg verdankt seinen Namen dem nördlich von Berlin gelegenen Berg in Richtung der Stadt Prenzlau. Von hieraus versorgten ab 1748 bis zu dreißig Windmühlen die Stadt Berlin mit Mehl. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann anhand des Hobrecht-Plans mit der Bebauung des unberührten Hufenlandes im Norden Berlins begonnen. Das war die Geburtsstunde des Prenzlauer Berges. Das Gebiet gehörte bereits um 1900 zu den am dichtesten besiedelten Stadtgebieten Berlins. Der Prenzlauer Berg ist geprägt durch dichte Bebauung, gründerzeitliche Baustruktur mit hohem Mischnutzungsanteil sowie aktuell durch ein erhebliches Freiflächendefizit.

Bis heute hat sich hier, wie nirgends sonst in Berlin, die Bebauung aus der Gründerzeit erhalten. Im Krieg nur wenig zerstört, ist es der Berliner Bezirk mit der ältesten Bausubstanz. Der Prenzlauer Berg bietet wegen seiner umfassend sanierten Altbausubstanz feinste Lebensqualität, abseits vom Lärm der Durchgangsstraßen.

Bei der Instandsetzung und Modernisierung der Wohngebäude soll auf den Erhalt der Stadtstruktur und der Bevölkerungsstruktur geachtet werden. Die vorhandenen sozialen und kulturellen Einrichtungen müssen ausgebaut und weiter verbessert werden. Dasselbe trifft auch für die Grün- und Freiflächen zu. Durch die Reduzierung der Verkehrsbelastungen soll nachhaltig die Aufenthalts- und Gestaltungsqualität des Straßenraumes verbessert werden.

Neben Einzelhandel mit gehobenen Produkten, wie etwa exklusivem Wein, sind vor allem Galerien und Unternehmen der IT-Branche anzutreffen. Das Gebiet um die Winsstraße ist ein citynahes, attraktives Wohngebiet. Mit den Sanierungsarbeiten nach der Ausweisung als Sanierungsgebiet fand eine Aufwertung des Gebietes statt. Damit verbunden ist dann auch die Veränderung des Gewerbes, das sich der Nachfrage des Gebietes anpasst.

Eine über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Kultur- und Kneipenszene, die vor allem jüngere Leute anzieht. Zum Beispiel wechselten Hunderte Bonner Beamte vom Rhein in den „offenen, warmen und unverfälschten“ Bezirk, viele Touristen machen jährlich in den Hotels und Pensionen des Bezirks Station und gut ein Dutzend Botschaften sind hier heimisch. Die Mixtur aus Kultur und Gewerbe, die vielen Restaurants, Kneipen und Klubs sowie die idyllischen Flecken am Rande der Großstadt sind Standortfaktoren und oft das verlängerte Wohnzimmer der Anwohner.

Man trifft seine Bekannten und Nachbarn und schließt die Unbekannten gleich mit ein. Sogar Bill Clinton war hier schon zu Gast. Auch Eva Padberg ist international sehr gefragt, aber zu Hause ist sie trotzdem in Berlin. Gerade erst hat sie sich ein Häuschen im Stadtteil Prenzlauer Berg zugelegt. Rund um den Helmholtzplatz, der sich in der Nähe des Objektes befindet, hat sich eine kulturelle Szene entwickelt, die weit über Berlin hinaus bekannt ist.

Urige Kneipen, freie Theatergruppen, Rockbands, Bars und Galerien, Lesungen und Performances in Kirchen gibt es hier wie sonst nirgends. Nur einen Steinwurf entfernt vom Stadtbezirk Mitte mit seinem regen Kulturleben, Sehenswürdigkeiten und den vielen Regierungsgebäuden ist der Prenzlauer Berg hervorragend mit dem Berliner Verkehrsnetz verbunden, in wenigen Minuten ist die Stadtmitte erreichbar. 

Der Prenzlauer Berg ist einer der Bezirke mit den meisten bereits sanierten Gebäuden. Neben wenigen Neubauten finden sich hier viele wunderschön restaurierte historische Altbauten, die viel zum Flair des Bezirkes beitragen.

Hierzu zählt auch der wunderschöne Georgen Parochial Friedhof. Der Georgen Parochial Friedhof hat nicht nur todlangweilige Grabsteine, sondern (dank der vielen Jahre) auch eine umfangreiche Parkanlage mit „Celebrity-Gräbern“, Denkmälern und teilweise richtigen Gruften, die schon beinahe ins Architektonische gehen. Im Gegensatz zur Hektik der Stadt strahlt der Friedhof viel Ruhe aus und zieht deshalb viele Spaziergänger an, welche sich dann unter anderem die Gräber der vielen berühmten Kaufleute anschauen können.

Der Zusatzeffekt aller dieser Merkmale sind außerordentliche Wertsteigungs- und Mietpreispotentiale. Sie

machen Berlin- Prenzlauer Berg zu einem weltweit interessanten Immobilienmarkt.

Die Wohnungsnachfrage wird weiter steigen und unter Experten gilt es als erstklassiger Tip, in diesen Markt zu investieren. In unmittelbarer Nähe zum Objekt befindet sich der Volkspark Friedrichshain, der fußläufig zu erreichen ist. Die Entfernung zum Alexanderplatz beträgt nur knappe 1.000 Meter. Die gute Verkehrsanbindung und der Flair des Szeneviertels haben vor allem junge Unternehmen angezogen, die dem Bezirk seine ganz eigene Dynamik verleihen.